Kulturschaffende in Schulen
Status
Project phase ongoing
Acronym
KiS
Project contact PHSG
Lay Summary
Das Projekt KiS (Kulturschaffende in Schulen) untersucht die transformativen Potenziale kollaborativer Praxen zwischen Lehrpersonen und Kulturschaffenden, indem es künstlerische Forschung und empirische Bildungsforschung systematisch verzahnt. Im Zentrum steht die Frage, welche Formen des Denkens, Wahrnehmens und Handelns in Situationen entstehen, in denen schulische und künstlerische Professionen gemeinsam agieren – und welche Impulse daraus für eine zukünftige Gestaltung kultureller Bildungsprozesse gewonnen werden können. Beteiligte Projekte: Kunst macht Schule, Schultheatertage Ostschweiz und Film f|vor 5.
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis kultureller Bildung, indem es aufzeigt, wie Kooperation zwischen Schule und Kunst transformativ wirken kann, wenn sie nicht nur organisatorisch, sondern prozessual und experimentell verstanden wird. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedingungen zu identifizieren, unter denen kollaborative Praxis ihr Potenzial entfaltet – für Lehrpersonen, Kulturschaffende und die Schulen, in denen sie tätig sind.
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis kultureller Bildung, indem es aufzeigt, wie Kooperation zwischen Schule und Kunst transformativ wirken kann, wenn sie nicht nur organisatorisch, sondern prozessual und experimentell verstanden wird. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedingungen zu identifizieren, unter denen kollaborative Praxis ihr Potenzial entfaltet – für Lehrpersonen, Kulturschaffende und die Schulen, in denen sie tätig sind.
Relation to the professional field
Research project
Topic PHSG
Kulturelle und Ästhetische Bildung
Fields of Science and Technology (OECD)
Education, general (including training, pedagogy, didactics)
Arts
Performing arts studies (Musicology, Theater science, Dramaturgy)
Studies on Film, Radio and Television
Description
Das Projekt KiS (Kulturschaffende in Schulen) untersucht die transformativen Potenziale kollaborativer Praxen zwischen Lehrpersonen und Kulturschaffenden, indem es künstlerische Forschung und empirische Bildungsforschung systematisch verzahnt. Im Zentrum steht die Frage, welche Formen des Denkens, Wahrnehmens und Handelns in Situationen entstehen, in denen schulische und künstlerische Professionen gemeinsam agieren und welche Impulse daraus für eine zukünftige Gestaltung kultureller Bildungsprozesse gewonnen werden können. Beteiligte Projekte: Kunst macht Schule, Schultheatertage Ostschweiz und Film f|vor 5.
Methodisch basiert KiS auf künstlerischen Forschungssettings, die als interventive Gruppendiskussionen gestaltet sind. Diese Settings beinhalten kollaborative, sinnlich-materielle Praktiken wie das „stumme Ordnen“ von Gegenständen auf einem Tisch, räumliche Improvisationen oder nonverbale Problemstellungen. Sie erzeugen Situationen, in denen Kontingenz, Irritation, Aushandlung und neue Relationen sichtbar werden. Lehrpersonen und Kulturschaffende reflektieren diese Erfahrungen im Anschluss dialogisch und narrativ. Dadurch werden – jenseits von abstrakten Selbstauskunftsverfahren – implizite professionelle Logiken, Rollenbilder, Handlungsroutinen und interprofessionelle Spannungsfelder erfahrbar.
Die Analyse folgt einem qualitativen, phänomenologisch-hermeneutischen Zugang, der mit Ansätzen künstlerischer Forschung, der Dekonstruktion sowie dem Praxis- und Kompetenzbegriff der kulturellen Bildung verknüpft wird. Die Auswertung fokussiert darauf, welche Formen des gemeinsamen Wissens, Könnens und Nicht-Wissens in der kollaborativen Praxis entstehen, wie Akteur:innen Ungewissheit bearbeiten, welche neuen Handlungsmöglichkeiten sie entdecken und welche Bildungspotenziale sich aus dem Zusammenspiel professioneller Differenzen ergeben.
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis kultureller Bildung, indem es aufzeigt, wie Kooperation zwischen Schule und Kunst transformativ wirken kann, wenn sie nicht nur organisatorisch, sondern prozessual und experimentell verstanden wird. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedingungen zu identifizieren, unter denen kollaborative Praxis ihr Potenzial entfaltet – für Lehrpersonen, Kulturschaffende und die Schulen, in denen sie tätig sind.
Methodisch basiert KiS auf künstlerischen Forschungssettings, die als interventive Gruppendiskussionen gestaltet sind. Diese Settings beinhalten kollaborative, sinnlich-materielle Praktiken wie das „stumme Ordnen“ von Gegenständen auf einem Tisch, räumliche Improvisationen oder nonverbale Problemstellungen. Sie erzeugen Situationen, in denen Kontingenz, Irritation, Aushandlung und neue Relationen sichtbar werden. Lehrpersonen und Kulturschaffende reflektieren diese Erfahrungen im Anschluss dialogisch und narrativ. Dadurch werden – jenseits von abstrakten Selbstauskunftsverfahren – implizite professionelle Logiken, Rollenbilder, Handlungsroutinen und interprofessionelle Spannungsfelder erfahrbar.
Die Analyse folgt einem qualitativen, phänomenologisch-hermeneutischen Zugang, der mit Ansätzen künstlerischer Forschung, der Dekonstruktion sowie dem Praxis- und Kompetenzbegriff der kulturellen Bildung verknüpft wird. Die Auswertung fokussiert darauf, welche Formen des gemeinsamen Wissens, Könnens und Nicht-Wissens in der kollaborativen Praxis entstehen, wie Akteur:innen Ungewissheit bearbeiten, welche neuen Handlungsmöglichkeiten sie entdecken und welche Bildungspotenziale sich aus dem Zusammenspiel professioneller Differenzen ergeben.
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis kultureller Bildung, indem es aufzeigt, wie Kooperation zwischen Schule und Kunst transformativ wirken kann, wenn sie nicht nur organisatorisch, sondern prozessual und experimentell verstanden wird. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedingungen zu identifizieren, unter denen kollaborative Praxis ihr Potenzial entfaltet – für Lehrpersonen, Kulturschaffende und die Schulen, in denen sie tätig sind.
Project contact PHSG
Consortium Coordinator
Partner Organisations
Kunstmuseum St.Gallen
Principal Investigator
Investigators