zusammen:weiterdenken
Status
Project completed
Acronym
zuweiden
Alternative Title
zusammen:denken
Project Web Site
Project contact PHSG
Das Grenzübergreifende Lehre-Projekt baut auf aktuellen Erkenntnissen zur Professionalisierung von angehenden Lehrpersonen im Kontext von Fluchtmigration auf. Studierende und Lehrpersonen melden regelmässig eine unzureichende Vorbereitung auf den Schulalltag, wenn es generell um Fragen der Vielfalt geht. Sowohl an der PH St. Gallen als auch an der PH Vorarlberg gibt es Mentoringprogramme, im Rahmen derer Studierende als Mentor*innen für zugewanderte oder geflüchtete Lernende tätig sind oder in sogenannten Sommerschulen mit zumeist Kindern mit anderen Erstsprachen als Deutsch arbeiten.
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Lay Summary Lead
Das Grenzübergreifende Lehre-Projekt baut auf aktuellen Erkenntnissen zur Professionalisierung von angehenden Lehrpersonen im Kontext von Fluchtmigration auf. Studierende und Lehrpersonen melden regelmässig eine unzureichende Vorbereitung auf den Schulalltag, wenn es generell um Fragen der Vielfalt geht. Sowohl an der PH St. Gallen als auch an der PH Vorarlberg gibt es Mentoringprogramme, im Rahmen derer Studierende als Mentor*innen für zugewanderte oder geflüchtete Lernende tätig sind oder in sogenannten Sommerschulen mit zumeist Kindern mit anderen Erstsprachen als Deutsch arbeiten.
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Lay Summary
Was ist das Projekt?
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (Schweiz) und der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg (Österreich). Es zielt darauf ab, angehende Lehrpersonen besser auf den Schulalltag mit Kindern und Jugendlichen vorzubereiten, die eine Flucht- oder Migrationsgeschichte haben. Viele Studierende und Lehrkräfte fühlen sich bisher nicht ausreichend auf die Vielfalt im Klassenzimmer vorbereitet – besonders, wenn es um Themen wie Mehrsprachigkeit, Rassismus oder Trauma geht.
Warum ist das wichtig?
Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund brauchen Lehrpersonen, die sie nicht nur fachlich, sondern auch sozial und emotional unterstützen. Das Projekt will dazu beitragen, dass diese Kinder eine wertschätzende, diversitätssensible und kritisch-reflexive Begleitung erhalten. Gleichzeitig soll es die gesellschaftliche Anerkennung und das Zugehörigkeitsgefühl von Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte stärken.
Wie wird das erreicht?
Das Projekt setzt auf einen interdisziplinären und praxisnahen Ansatz:
Winterschool (Februar 2025): Eine intensive Lehrveranstaltung mit Expert:innen zu Themen wie Flucht und Asyl, Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik, Traumasensibilität und Schulsozialarbeit.
Digitale Lernangebote: Studierende können selbstständig Online-Materialien bearbeiten, die von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen erstellt werden.
Multiprofessionelle Teams: Lehramtsstudierende arbeiten mit Expert:innen aus Psychologie, Sozialarbeit und anderen Disziplinen zusammen, um ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Wer profitiert davon?
Das Angebot richtet sich vor allem an Studierende (Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe I), die bereits erste Erfahrungen im Bereich Fluchtmigration haben – sei es durch Projekte, Nachhilfe oder eigene Migrationserfahrungen.
Wer unterstützt das Projekt?
Das Projekt arbeitet mit renommierten Partner:innen zusammen, darunter:
Fachhochschule Münster (Prof.in Dr.in Mona Massumi)
Eidgenössische Migrationskommission Schweiz & PH Schaffhausen (Prof.in Bettina Looser)
RPTU Kaiserslautern-Landau (Prof.in Dr.in Sara Hägi-Mead)
Refugio Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie (Dr.in Birsen Kahraman)
HTL Innsbruck (Mag. Maurice Kumar)
Langfristiges Ziel
Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen nicht nur den Studierenden helfen, sondern auch dauerhaft in die Lehrer:innenausbildung und Schulentwicklung einfließen. So wird sichergestellt, dass zukünftige Lehrpersonen besser auf die Herausforderungen einer vielfältigen Schülerschaft vorbereitet sind.
Fazit: Das Projekt verbindet Theorie und Praxis, um Lehrpersonen zu befähigen, Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund bestmöglich zu fördern – fachlich, sozial und emotional. Es ist ein wichtiger Schritt für mehr Chancengerechtigkeit und Integration im Bildungssystem.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (Schweiz) und der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg (Österreich). Es zielt darauf ab, angehende Lehrpersonen besser auf den Schulalltag mit Kindern und Jugendlichen vorzubereiten, die eine Flucht- oder Migrationsgeschichte haben. Viele Studierende und Lehrkräfte fühlen sich bisher nicht ausreichend auf die Vielfalt im Klassenzimmer vorbereitet – besonders, wenn es um Themen wie Mehrsprachigkeit, Rassismus oder Trauma geht.
Warum ist das wichtig?
Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund brauchen Lehrpersonen, die sie nicht nur fachlich, sondern auch sozial und emotional unterstützen. Das Projekt will dazu beitragen, dass diese Kinder eine wertschätzende, diversitätssensible und kritisch-reflexive Begleitung erhalten. Gleichzeitig soll es die gesellschaftliche Anerkennung und das Zugehörigkeitsgefühl von Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte stärken.
Wie wird das erreicht?
Das Projekt setzt auf einen interdisziplinären und praxisnahen Ansatz:
Winterschool (Februar 2025): Eine intensive Lehrveranstaltung mit Expert:innen zu Themen wie Flucht und Asyl, Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik, Traumasensibilität und Schulsozialarbeit.
Digitale Lernangebote: Studierende können selbstständig Online-Materialien bearbeiten, die von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen erstellt werden.
Multiprofessionelle Teams: Lehramtsstudierende arbeiten mit Expert:innen aus Psychologie, Sozialarbeit und anderen Disziplinen zusammen, um ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Wer profitiert davon?
Das Angebot richtet sich vor allem an Studierende (Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe I), die bereits erste Erfahrungen im Bereich Fluchtmigration haben – sei es durch Projekte, Nachhilfe oder eigene Migrationserfahrungen.
Wer unterstützt das Projekt?
Das Projekt arbeitet mit renommierten Partner:innen zusammen, darunter:
Fachhochschule Münster (Prof.in Dr.in Mona Massumi)
Eidgenössische Migrationskommission Schweiz & PH Schaffhausen (Prof.in Bettina Looser)
RPTU Kaiserslautern-Landau (Prof.in Dr.in Sara Hägi-Mead)
Refugio Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie (Dr.in Birsen Kahraman)
HTL Innsbruck (Mag. Maurice Kumar)
Langfristiges Ziel
Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen nicht nur den Studierenden helfen, sondern auch dauerhaft in die Lehrer:innenausbildung und Schulentwicklung einfließen. So wird sichergestellt, dass zukünftige Lehrpersonen besser auf die Herausforderungen einer vielfältigen Schülerschaft vorbereitet sind.
Fazit: Das Projekt verbindet Theorie und Praxis, um Lehrpersonen zu befähigen, Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund bestmöglich zu fördern – fachlich, sozial und emotional. Es ist ein wichtiger Schritt für mehr Chancengerechtigkeit und Integration im Bildungssystem.
Relation to the professional field
Teaching project
Topic PHSG
Gesellschaftswissenschaftliche Bildung
Menschenrechte
Demokratiebildung
Fields of Science and Technology (OECD)
Education, general (including training, pedagogy, didactics)
Description
Das Grenzübergreifende Lehre-Projekt baut auf aktuellen Erkenntnissen zur Professionalisierung von angehenden Lehrpersonen im Kontext von Fluchtmigration auf. Studierende und Lehrpersonen melden regelmässig eine unzureichende Vorbereitung auf den Schulalltag, wenn es generell um Fragen der Vielfalt geht. Sowohl an der PH St. Gallen als auch an der PH Vorarlberg gibt es Mentoringprogramme, im Rahmen derer Studierende als Mentor*innen für zugewanderte oder geflüchtete Lernende tätig sind oder in sogenannten Sommerschulen mit zumeist Kindern mit anderen Erstsprachen als Deutsch arbeiten.
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Welches Ziel verfolgt das Projekt?
Das Projekt verfolgt daher die Vision, dass alle Schüler*innen mit Fluchtmigrationsbiographie eine wertschätzende, kritisch-reflexive und diversitätssensible Lehrperson kennenlernen, die die Kinder in schulischer, sozialer und persönlicher Entwicklung unterstützt und für den Schulalltag befähigt. Es adressiert die gesellschaftliche Herausforderung von Anerkennung und Zugehörigkeit von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte. Durch einen interdisziplinären Ansatz und das Arbeiten in multiprofessionellen Teams leistet das Lehrangebot einen Beitrag zur Förderung schulischer Integration von Schüler*innen mit Fluchtmigrationserfahrung. Die Erkenntnisse sollen sich auch künftig in den Strukturen der Lehrpersonenausbildung verankern, wie auch der Schulentwicklung.
Welche Handlungsansätze & Methoden werden angewendet?
Das hybride Lehrangebot besteht aus einer Winterschool, die im Februar 2025 stattfinden wird, und wird zudem ergänzt durch digitale Lernangebote, die von Studierenden selbstständig bearbeitet werden. Diese fachlichen Impulse werden unter Mitarbeit von Expert*innen aus verschiedenen Berufs- und Praxisfeldern erarbeitet und umgesetzt.
Die Winterschool im Februar 2025 stellt dafür mit führenden Expert*innen im deutschsprachigen Raum aktuelle Inhalte zu folgenden Themenbereichen zur Verfügung:
• Flucht, Asyl und Zuwanderung im Kontext Schule
• Mehrsprachigkeit in der Migrationsgesellschaft
• Schulsozialarbeit und Elternarbeit
• Rassismuskritik in der Lehrer:innenausbildung
• Traumasensibilität, Selbstfürsorge und Empowerment
Dabei werden alle diese Themen und Disziplinen als gleichwertig sowie intersektional betrachtet.
An welche Zielgruppen richtet sich das Projekt?
Das Lehrangebot richtet sich an angehende Lehrpersonen aus den Studiengängen Kindergarten- und Primarstufe und Sekundarstufe I, die idealerweise an Vorerfahrungen im Bereich Fluchtmigration anknüpfen können (wie Projektmitarbeit, Nachhilfe oder eigene Fluchtmigrationsbiographie).
Welche weiteren Partner*innen sind eingebunden?
• Institut für berufliche Lehrerbildung an der FH Münster (Prof.in Dr.in Mona Massumi)
• Eidgenössischen Migrationskommission Schweiz und Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (Prof.in Bettina Looser)
• Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (Prof.in Dr.in Sara Hägi-Mead)
• Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie Refugio und psychologischer Dienst für Migrant:innen (Dr.in Birsen Kahraman)
• HTL - höhere technische Lehranstalt Innsbruck (Mag. Maurice Kumar)
Aus der langjährigen Lehrerfahrung wird deutlich, dass folgende Forderungen seitens der Studierenden und Lehrpersonen bestehen:
• Stärkung von Diversitätssensibilität
• interdisziplinäre und rassismuskritische Lehrpersonenbildung
Diese Forderungen ergänzen sich mit Erkenntnissen aus der Literatur, sodass es hier gilt, optimale Synergien über die gemeinsame kritische Reflexivität zu nutzen.
Welches Ziel verfolgt das Projekt?
Das Projekt verfolgt daher die Vision, dass alle Schüler*innen mit Fluchtmigrationsbiographie eine wertschätzende, kritisch-reflexive und diversitätssensible Lehrperson kennenlernen, die die Kinder in schulischer, sozialer und persönlicher Entwicklung unterstützt und für den Schulalltag befähigt. Es adressiert die gesellschaftliche Herausforderung von Anerkennung und Zugehörigkeit von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte. Durch einen interdisziplinären Ansatz und das Arbeiten in multiprofessionellen Teams leistet das Lehrangebot einen Beitrag zur Förderung schulischer Integration von Schüler*innen mit Fluchtmigrationserfahrung. Die Erkenntnisse sollen sich auch künftig in den Strukturen der Lehrpersonenausbildung verankern, wie auch der Schulentwicklung.
Welche Handlungsansätze & Methoden werden angewendet?
Das hybride Lehrangebot besteht aus einer Winterschool, die im Februar 2025 stattfinden wird, und wird zudem ergänzt durch digitale Lernangebote, die von Studierenden selbstständig bearbeitet werden. Diese fachlichen Impulse werden unter Mitarbeit von Expert*innen aus verschiedenen Berufs- und Praxisfeldern erarbeitet und umgesetzt.
Die Winterschool im Februar 2025 stellt dafür mit führenden Expert*innen im deutschsprachigen Raum aktuelle Inhalte zu folgenden Themenbereichen zur Verfügung:
• Flucht, Asyl und Zuwanderung im Kontext Schule
• Mehrsprachigkeit in der Migrationsgesellschaft
• Schulsozialarbeit und Elternarbeit
• Rassismuskritik in der Lehrer:innenausbildung
• Traumasensibilität, Selbstfürsorge und Empowerment
Dabei werden alle diese Themen und Disziplinen als gleichwertig sowie intersektional betrachtet.
An welche Zielgruppen richtet sich das Projekt?
Das Lehrangebot richtet sich an angehende Lehrpersonen aus den Studiengängen Kindergarten- und Primarstufe und Sekundarstufe I, die idealerweise an Vorerfahrungen im Bereich Fluchtmigration anknüpfen können (wie Projektmitarbeit, Nachhilfe oder eigene Fluchtmigrationsbiographie).
Welche weiteren Partner*innen sind eingebunden?
• Institut für berufliche Lehrerbildung an der FH Münster (Prof.in Dr.in Mona Massumi)
• Eidgenössischen Migrationskommission Schweiz und Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (Prof.in Bettina Looser)
• Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (Prof.in Dr.in Sara Hägi-Mead)
• Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie Refugio und psychologischer Dienst für Migrant:innen (Dr.in Birsen Kahraman)
• HTL - höhere technische Lehranstalt Innsbruck (Mag. Maurice Kumar)
Project contact PHSG
Consortium Coordinator
Organisations
Partner Organisations
Consortium Coordinator(s)
Principal Investigator
Co-Investigator(s) external
Moll, Esther
Rombach, Mirjam
| Funder | Start | End | Award URL Funder | Grant Number Funder | Funder Program |
August 1, 2024 | December 31, 2025 | Gesellschaftlicher Zusammenhalt | |||
Note on the external funding