Die Bedeutung der psychologischen Grundbedürfnisse von Lehrpersonen für den Unterricht und die Motivation der Schülerinnen und Schüler im Fach Sport
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Büchel, S., Kruse, F., & Brühwiler, C. (2025). Die Bedeutung der psychologischen Grundbedürfnisse von Lehrpersonen für den Unterricht und die Motivation der Schülerinnen und Schüler im Fach Sport. In A. Bach & G. Hagenauer (Hrsg.), Motivation und Emotion von Lehrpersonen (S. 221-239). Waxmann.
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Bach, Andreas
Hagenauer, Gerda
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CC BY-NC-SA 4.0 (International)
Proforis OA-status
Gold OA
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Die Open-Access-Veröffentlichung wurde durch den Open-Access-Publikationsfonds der Paris Lodron Universität Salzburg finanziell unterstützt.
Topic PHSG
Bewegung, Sport und Gesundheit
Schule und Profession
Pädagogische Psychologie
Fields of Science and Technology (OECD)
Educational sciences
Psychology
Abstract
Die Theorie der drei psychologischen Grundbedürfnisse besagt, dass das Erleben von Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit zentrale Determinanten der Entwicklung von Motivation, Wohlbefinden sowie der Leistung von Individuen sind. Während ein grosser Forschungsfundus hinsichtlich der Effekte der psychologischen Grundbedürfnisse von Schülerinnen und Schülern besteht, waren die psychologischen Grundbedürfnisse von Lehrpersonen weit weniger Gegenstand von Forschungsbemühungen. Der vorliegende Beitrag untersucht die längsschnittlichen Effekte der Erfüllung der drei psychologischen Grundbedürfnisse von Lehrpersonen (N=49) auf die Qualität des unterrichtlichen Handelns sowie die direkten und mediierten Effekte auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler (N=735). Die Ergebnisse zeigen, dass das Autonomieerleben der Lehrpersonen zu einem kognitiv-motorisch unterstützenden Unterrichtshandeln beiträgt und vermittelt über dieses Unterrichtshandeln die Entwicklung der intrinsischen Motivation der Schülerinnen und Schüler begünstigt. Das Kompetenzerleben sowie die soziale Eingebundenheit konnten keine über das Autonomieerleben hinausgehende Varianz sowohl in Bezug auf den Unterricht als auch auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler aufklären. Die Befunde verweisen auf die potenziell bedeutsame Förderung des Autonomieerlebens von Sportlehrpersonen.
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