Androiden – er, sie, es? Eine Analyse der Genderrolle von Maschinenmenschen in vier Werken der Gegenwartsliteratur
Resource type
Master Thesis
Status
Published
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Mannai, M. (2023). Androiden – er, sie, es? Eine Analyse der Genderrolle von Maschinenmenschen in vier Werken der Gegenwartsliteratur (Masterarbeit). Pädagogische Hochschule St. Gallen.
Author(s)
Mannai, Maria
Supervisor
Co-Supervisor
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Proforis OA-status
Green OA - published version
Topic PHSG
Literarische Bildung
Gender und Diversity
Fields of Science and Technology (OECD)
Literary theory
Psychology (including human - machine relations)
Social topics (Womenís and gender studies; Social issues; Family studies, Social work)
Abstract
Maschinenmenschen – also menschlich gestaltete Roboter – sind durch die neusten technischen Entwicklungen in greifbare Nähe gerückt. Wie diese allerdings in der
Gesellschaft und im Alltag eingesetzt werden sollen und welche Normen dabei gelten, ist noch offen. In der fiktionalen Literatur ist das Motiv jedoch bereits ausführlich behandelt und zeigt viele verschiedene Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen und Künstlichen Menschen auf.
In dieser Masterarbeit werden vier Romane von 2019-2021 gendertheoretisch literaturwissenschaftlich analysiert. Dabei liegt der Fokus auf den Dimensionen Stimme,
Blick, Körper und Agency (Handlungsmacht), um die Darstellung der Genderrollen und gesellschaftlichen Positionen von Maschinenmenschen (menschenähnlich und
programmiert) in den literarischen Werken zu untersuchen.
Die Analyse kombiniert Elemente der klassischen Erzähltextanalyse und der Gender Studies. Diese Untersuchung trägt zur Erweiterung des Verständnisses der Performativität und Konstruktion von Gender bei, insbesondere im Kontext des Motivs des künstlichen Menschen. Sie beleuchtet, wie Literatur aktuelle Debatten über Gender und Technologie widerspiegelt und antizipiert. Die Arbeit liefert Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Gender und
Technologie, die von grosser Relevanz für die aktuelle Diskussion über die Rolle von KI und Robotik in unserer Gesellschaft sind.
Dabei hat sich gezeigt, dass Maschinenmenschen sehr stark von der Gesellschaft im literarischen Werk in bestimmte Rollen gedrängt werden. Dabei haben sie zumeist wenig Handlungsspielraum und sollen vor allem die Bedürfnisse der menschlichen Figuren erfüllen. Die Analyse der Rolle von Maschinenmenschen in den literarischen Werken zeigen verschiedene Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen und Maschinenmenschen auf und bieten damit eine Diskussionsgrundlage für die zukünftige Rolle von Maschinenmenschen in unserer Gesellschaft.
Weiterführend könnte man literarische Werke aus früheren Zeitabschnitten in Bezug auf
künstliche Menschen untersuchen oder die Darstellung von Genderrolen von
Maschinenmenschen in anderen Medien wie Serien oder Filme durchführen, die sich
ebenfalls oft mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Gesellschaft und im Alltag eingesetzt werden sollen und welche Normen dabei gelten, ist noch offen. In der fiktionalen Literatur ist das Motiv jedoch bereits ausführlich behandelt und zeigt viele verschiedene Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen und Künstlichen Menschen auf.
In dieser Masterarbeit werden vier Romane von 2019-2021 gendertheoretisch literaturwissenschaftlich analysiert. Dabei liegt der Fokus auf den Dimensionen Stimme,
Blick, Körper und Agency (Handlungsmacht), um die Darstellung der Genderrollen und gesellschaftlichen Positionen von Maschinenmenschen (menschenähnlich und
programmiert) in den literarischen Werken zu untersuchen.
Die Analyse kombiniert Elemente der klassischen Erzähltextanalyse und der Gender Studies. Diese Untersuchung trägt zur Erweiterung des Verständnisses der Performativität und Konstruktion von Gender bei, insbesondere im Kontext des Motivs des künstlichen Menschen. Sie beleuchtet, wie Literatur aktuelle Debatten über Gender und Technologie widerspiegelt und antizipiert. Die Arbeit liefert Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Gender und
Technologie, die von grosser Relevanz für die aktuelle Diskussion über die Rolle von KI und Robotik in unserer Gesellschaft sind.
Dabei hat sich gezeigt, dass Maschinenmenschen sehr stark von der Gesellschaft im literarischen Werk in bestimmte Rollen gedrängt werden. Dabei haben sie zumeist wenig Handlungsspielraum und sollen vor allem die Bedürfnisse der menschlichen Figuren erfüllen. Die Analyse der Rolle von Maschinenmenschen in den literarischen Werken zeigen verschiedene Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen und Maschinenmenschen auf und bieten damit eine Diskussionsgrundlage für die zukünftige Rolle von Maschinenmenschen in unserer Gesellschaft.
Weiterführend könnte man literarische Werke aus früheren Zeitabschnitten in Bezug auf
künstliche Menschen untersuchen oder die Darstellung von Genderrolen von
Maschinenmenschen in anderen Medien wie Serien oder Filme durchführen, die sich
ebenfalls oft mit dieser Thematik auseinandersetzen.
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