Enabling outdoor-based teaching
Status
Dissemination phase
Acronym
EOT
Project contact PHSG
«Outdoor-based teaching» ist eine Methode oder Schulform, die den Unterricht im Klassenzimmer mit dem Unterrichten ausserhalb des Klassenzimmers und unter freiem Himmel verbindet. Im Projekt «Enabling outdoor-based teaching» (EOT) untersuchen wir, wie dieser Unterrichtsansatz in der Ausbildung von Lehrpersonen auf der Primarstufe vermittelt wird.
Lay Summary Lead
«Outdoor-based teaching» ist eine Methode oder Schulform, die den Unterricht im Klassenzimmer mit dem Unterrichten ausserhalb des Klassenzimmers und unter freiem Himmel verbindet. Im Projekt «Enabling outdoor-based teaching» (EOT) untersuchen wir, wie dieser Unterrichtsansatz in der Ausbildung von Lehrpersonen auf der Primarstufe vermittelt wird.
Lay Summary
Wir befragen Dozierende und Studierende zu ihren Haltungen und Erfahrungen zum «Outdoor-based teaching». Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt bietet EOT den Teilnehmenden die Möglichkeit, an der Gestaltung und Weiterentwicklung von Forschung und Lehre im Bereich «Outdoor-based teaching» mitzuwirken und sich zu vernetzen. Am Projekt nehmen mehrere Pädagogische Hochschulen aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz teil.
Unterricht im Freien bildet nach Fachmeinungen verschiedener Disziplinen den natürlichen Bildungsraum für die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts wie Zusammenarbeit, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität.
Um Kinder und Heranwachsende auf die Herausforderungen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten, braucht es Lehrpersonen, die sich selbstbewusst in dieser Umwelt bewegen können. Lehrpersonen können dann Kinder und Heranwachsende dabei unterstützen dieses Selbstbewusstsein ihrerseits aufzubauen. Zu einem wesentlichen Anteil bildet sich das Selbstbewusstsein von Lehrpersonen aus ihren Erfahrungen und dem Wissenstransfer aus der Ausbildung. Angehende Lehrpersonen erlernen Konzepte, Methoden und Fachwissen in Theorie und Praxis für das Unterrichten in mehreren Disziplinen. Reale Herausforderungen sowie das Erleben und Entdecken der Umwelt (Natur und Gesellschaft) helfen Studierenden wie Schülerinnen und Schülern zur Selbstbefähigung. Das Klassenzimmer und die Umwelt ergänzen sich als Bildungsräume im Idealfall gegenseitig.
Unterricht im Freien bildet nach Fachmeinungen verschiedener Disziplinen den natürlichen Bildungsraum für die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts wie Zusammenarbeit, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität.
Um Kinder und Heranwachsende auf die Herausforderungen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten, braucht es Lehrpersonen, die sich selbstbewusst in dieser Umwelt bewegen können. Lehrpersonen können dann Kinder und Heranwachsende dabei unterstützen dieses Selbstbewusstsein ihrerseits aufzubauen. Zu einem wesentlichen Anteil bildet sich das Selbstbewusstsein von Lehrpersonen aus ihren Erfahrungen und dem Wissenstransfer aus der Ausbildung. Angehende Lehrpersonen erlernen Konzepte, Methoden und Fachwissen in Theorie und Praxis für das Unterrichten in mehreren Disziplinen. Reale Herausforderungen sowie das Erleben und Entdecken der Umwelt (Natur und Gesellschaft) helfen Studierenden wie Schülerinnen und Schülern zur Selbstbefähigung. Das Klassenzimmer und die Umwelt ergänzen sich als Bildungsräume im Idealfall gegenseitig.
Relation to the professional field
Research project
Topic PHSG
Mathematische, Naturwissenschaftliche und Technische Bildung
Fields of Science and Technology (OECD)
Educational sciences
Description
«Outdoor-based teaching» ist eine Methode oder Schulform, die den Unterricht im Klassenzimmer mit dem Unterrichten ausserhalb des Klassenzimmers und unter freiem Himmel verbindet. Im Projekt «Enabling outdoor-based teaching» (EOT) untersuchen wir, wie dieser Unterrichtsansatz in der Ausbildung von Lehrpersonen auf der Primarstufe vermittelt wird.
Wir befragen Dozierende und Studierende zu ihren Haltungen und Erfahrungen zum «Outdoor-based teaching». Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt bietet EOT den Teilnehmenden die Möglichkeit, an der Gestaltung und Weiterentwicklung von Forschung und Lehre im Bereich «Outdoor-based teaching» mitzuwirken und sich zu vernetzen. Am Projekt nehmen mehrere Pädagogische Hochschulen aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz teil.
Forschungshintergrund
Unterricht im Freien bildet nach Fachmeinungen verschiedener Disziplinen den natürlichen Bildungsraum für die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts wie Zusammenarbeit, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität.
Um Kinder und Heranwachsende auf die Herausforderungen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten, braucht es Lehrpersonen, die sich selbstbewusst in dieser Umwelt bewegen können. Lehrpersonen können dann Kinder und Heranwachsende dabei unterstützen dieses Selbstbewusstsein ihrerseits aufzubauen. Zu einem wesentlichen Anteil bildet sich das Selbstbewusstsein von Lehrpersonen aus ihren Erfahrungen und dem Wissenstransfer aus der Ausbildung. Angehende Lehrpersonen erlernen Konzepte, Methoden und Fachwissen in Theorie und Praxis für das Unterrichten in mehreren Disziplinen. Reale Herausforderungen sowie das Erleben und Entdecken der Umwelt (Natur und Gesellschaft) helfen Studierenden wie Schülerinnen und Schülern zur Selbstbefähigung. Das Klassenzimmer und die Umwelt ergänzen sich als Bildungsräume im Idealfall gegenseitig.
Forschungsfragen
Mit dem EOT Projekt untersuchen wir folgende Fragestellungen:
Welche Haltungen und Erfahrungen sind bei Dozierenden wie Studierenden zum «Unterrichten im Freien» vorhanden?
Wie und in welchem Umfang integrieren Dozierende «Unterrichten im Freien» in die Ausbildung von Lehrpersonen in der Schweiz?
Wie lassen sich Praxiserfahrungen und Kompetenzerwerb zu «Unterrichten im Freien» grundlegend in die Ausbildung von Lehrpersonen integrieren?
Ergebnisse (kurz und knapp)
Das Projekt ermöglichte erstmals eine realistische Bestandsaufnahme des Unterrichts im Freien (UiF) in der schweizerischen Lehrpersonenausbildung. Die Ergebnisse liefern eine empirische Grundlage zur Optimierung der Outdoor-Pädagogik und zur Weiterentwicklung entsprechender Kompetenzprofile. Die Vorstellungen der Studierenden von umsetzbarem UiF decken sich insbesondere in NMG, Sport und Bewegung sowie Gestalten mit den Hochschulangeboten. Auffällig ist ein höherer Erfahrungs- zu Erwartungswert von selbst erlebtem Outdoor-Unterricht im Studium in den Fachbereichen Mathematik und Medien und Informatik, während dieses Verhältnis von Erwartung zu Erfahrung in Musik abnimmt. Insgesamt sinken Interesse, positive Überzeugungen und Selbstwirksamkeit im Studienverlauf leicht, was auf eine Bedeutungsverschiebung oder unzureichende curriculare Verankerung hindeutet. Ein koordinierter Kompetenzaufbau sowie der Aufbau hochschulinterner Netzwerke engagierter Dozierender erscheinen daher sinnvoll.
Wir befragen Dozierende und Studierende zu ihren Haltungen und Erfahrungen zum «Outdoor-based teaching». Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt bietet EOT den Teilnehmenden die Möglichkeit, an der Gestaltung und Weiterentwicklung von Forschung und Lehre im Bereich «Outdoor-based teaching» mitzuwirken und sich zu vernetzen. Am Projekt nehmen mehrere Pädagogische Hochschulen aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz teil.
Forschungshintergrund
Unterricht im Freien bildet nach Fachmeinungen verschiedener Disziplinen den natürlichen Bildungsraum für die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts wie Zusammenarbeit, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität.
Um Kinder und Heranwachsende auf die Herausforderungen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten, braucht es Lehrpersonen, die sich selbstbewusst in dieser Umwelt bewegen können. Lehrpersonen können dann Kinder und Heranwachsende dabei unterstützen dieses Selbstbewusstsein ihrerseits aufzubauen. Zu einem wesentlichen Anteil bildet sich das Selbstbewusstsein von Lehrpersonen aus ihren Erfahrungen und dem Wissenstransfer aus der Ausbildung. Angehende Lehrpersonen erlernen Konzepte, Methoden und Fachwissen in Theorie und Praxis für das Unterrichten in mehreren Disziplinen. Reale Herausforderungen sowie das Erleben und Entdecken der Umwelt (Natur und Gesellschaft) helfen Studierenden wie Schülerinnen und Schülern zur Selbstbefähigung. Das Klassenzimmer und die Umwelt ergänzen sich als Bildungsräume im Idealfall gegenseitig.
Forschungsfragen
Mit dem EOT Projekt untersuchen wir folgende Fragestellungen:
Welche Haltungen und Erfahrungen sind bei Dozierenden wie Studierenden zum «Unterrichten im Freien» vorhanden?
Wie und in welchem Umfang integrieren Dozierende «Unterrichten im Freien» in die Ausbildung von Lehrpersonen in der Schweiz?
Wie lassen sich Praxiserfahrungen und Kompetenzerwerb zu «Unterrichten im Freien» grundlegend in die Ausbildung von Lehrpersonen integrieren?
Ergebnisse (kurz und knapp)
Das Projekt ermöglichte erstmals eine realistische Bestandsaufnahme des Unterrichts im Freien (UiF) in der schweizerischen Lehrpersonenausbildung. Die Ergebnisse liefern eine empirische Grundlage zur Optimierung der Outdoor-Pädagogik und zur Weiterentwicklung entsprechender Kompetenzprofile. Die Vorstellungen der Studierenden von umsetzbarem UiF decken sich insbesondere in NMG, Sport und Bewegung sowie Gestalten mit den Hochschulangeboten. Auffällig ist ein höherer Erfahrungs- zu Erwartungswert von selbst erlebtem Outdoor-Unterricht im Studium in den Fachbereichen Mathematik und Medien und Informatik, während dieses Verhältnis von Erwartung zu Erfahrung in Musik abnimmt. Insgesamt sinken Interesse, positive Überzeugungen und Selbstwirksamkeit im Studienverlauf leicht, was auf eine Bedeutungsverschiebung oder unzureichende curriculare Verankerung hindeutet. Ein koordinierter Kompetenzaufbau sowie der Aufbau hochschulinterner Netzwerke engagierter Dozierender erscheinen daher sinnvoll.
Project contact PHSG
Consortium Coordinator
Consortium Coordinator(s)
Principal Investigator
Investigators
| Funder | Start | End | Award URL Funder | Grant Number Funder | Funder Program |
October 1, 2019 | October 31, 2024 | ||||
SILVIVA Foundation | 2019-3474 | ||||
October 1, 2019 | October 31, 2024 | ||||
Note on the external funding